Motto des Jahres 2023: Mit Angst als Freund die Grenzen sprengen!

Vernünftig war gestern. Punkt. Grenzen sprengen ist angesagt. 

Gestern habe ich eine echt lustige Parodie über Vernunft in einer Sport-Zeitschrift gelesen. 🤣
Sinngemäß ging es so:

Die Vernunft ist ein gemütliches Wesen, dass in einem biederen Reihenhaus mit Trittschall-Dämmung-Laminat den ganzen Tag in Anti-Rutsch-Socken umherschlurft und schaut, dass der Mensch nicht in Gefahr gerät. Es liefert kostenlos und unverbindlich Gedanken wie:

  • Das macht man nicht.
  • Das ist viel zu schwierig.
  • Wir könnten auffallen und gesehen werden.
  • Das Leben könnte abenteuerlich werden – das ist viel zu anstrengend.

Ihr Lieblingsgedanke ist: „Naaa, des damma ned!“

Wohlfühlen, schnurren und die Tage genießen. Ohne Risiko, Gefahr oder Ärger. Katze müsste man sein 🙂

Nach einem erfolgreich überlebten Tag kuschelt es in seinem Lieblingssessel und stöbert auf Versicherung24, was wohl noch notwendig sein könnte, um das Überleben zu sichern.

Ich finde dieses Bild genial. Und wenn ich so allgemein über Gedanken nachdenke, dann ist es absolut treffend. Allerdings möchte ich noch etwas dazufügen zu diesem Bild.

Die Vernunft hat einen Partner. Der heißt Angst und sitzt dick und behäbig in ihrem Wohnzimmer.

Manchmal kommt es vor, dass die Vernunft unvernünftig wird und mehr aus ihrem Leben machen möchte.
Sie beschäftigt sich dann mit Zielen und was sie machen könnte, um ihr Leben zu verändern. Sie schaut sich die Sachlage an und denkt über Neuerungen nach. Überlegt sich Wege und sucht Lösungen. Hat komplexe Pläne im Schubladen und möchte sie umsetzen.

Und jetzt kommt die Angst ins Spiel. Deren größtes Problem ist, dass sie sich einen anderen Sessel suchen müsste. Oder aktiver werden oder fitter. Dass nicht mehr alles gleich läuft und vorhersehbar. Und womöglich auch noch Spaß machen könnte!

Ich finde dieses Bild unserer Katze so genial 🤣 Pures Entsetzen …

Diese Angst bläht sich dann auf und schickt was-wäre-wenn-Gedanken der schlimmsten Form.

  • Was wäre, wenn es funktionieren würde? Das ganze Leben würde sich verändern. Womöglich liebt mich dann keiner mehr. Oder ich werde aus der Familie ausgestoßen und erleide den Hungertod.
  • Ich müsste wahrscheinlich Tag und Nacht arbeiten, um das Ziel zu erreichen. Meine Arbeit kündigen. Ich könnte meine Rolle in der Familie nicht mehr 1000%ig erfüllen.
  • Was wäre, wenn die Kinder oder der Partner plötzlich keinen rundum-die-Uhr-Ansprechpartner mehr hätten?
  • Und die größte Angst dahinter könnte sein: Was ist, wenn sich herausstellt, dass mich niemand mehr braucht??? 

 

Und so entwickelt sich ein Wettstreit zwischen der Vernunft und der Angst. Weiterentwicklung gegen Stillstand. Fortschritt gegen erprobte Methoden.

Kannst du überall sehen, wenn du die Augen aufmachst. In der Arbeit, in der Familie, in der Gesundheitsprävention.

Passiert mir genauso. Jedesmal, wenn ich etwas Neues ausprobiere, eine andere Technik, eine andere Abfrage oder Methode, meldet sich vorher die Angst:

„Was ist, wenn es nicht funktioniert? Wenn du dich lächerlich machst? Wenn kein Ergebnis kommt? Wenn die Kunden nicht zufrieden sind? Du hast einen Ruf zu verlieren!“

Ich habe in 2022 gewaltig mit meiner Vernunft und meiner Angst gearbeitet. Mir die Hintergründe angeschaut und womit ich diese Vorgänge im Gehirn überhaupt in Gang setze. Und vor allem: Wie ich sie zu meinen Partnern mache.

Ich möchte MIT Vernunft und Angst mein Leben leben. Beide haben Aufgaben. Sie möchten mich vor unüberlegten Aktionen schützen und somit mein Überleben sichern. Das dürfen und sollen sie auch machen.

ABER: Sie dürfen mich nicht aufhalten und am Fortschritt hindern.
Deshalb werde ich meine persönlichen Grenzen sprengen.

Grenzen sprengen auf allen Ebenen heißt auch, im Laufschritt den Berg hoch 🙂

Große Ziele für die kommenden Monate

Ich habe im Jahresrückblick 2022 schon von meinen Zielen für 2023 erzählt. Kurzgesagt bedeutet das Wachstum auf allen Ebenen. Und dafür brauche ich alle meine Anteile, wie man in der Energiearbeit sagt, also auch Vernunft und Angst. Diese beiden brauchen Training und Abhärtung, damit sie souveräner mit Neuerungen und Veränderungen umgehen können.

Deshalb muss ich

  1. die mentalen Grenzen in meinem Kopf weiter setzen und damit mehr Raum schaffen.
  2. die körperliche Kraft aktivieren und trainieren, damit ich mehr PS auf die Straße bringe.
  3. seelische Blockaden suchen und integrieren, damit ich cooler bleibe bei den Herausforderungen.

Stillstand heißt Rückschritt

Ich bin ein Mensch, der für Wachstum steht. Meine größte Freude ist es, wenn ich Zeuge sein darf, wie ein Mensch in der Persönlichkeit wächst. Wenn ich sehe, wie die innere Stabilität aktiv wird, wenn die Wirbelsäule energetisch sichtbar wird wie ein Stamm von einem großen Baum. Und wenn sich dann das Lebensumfeld automatisch anpasst an die neue Energie des Menschen, wie die Rinde des Baumes.

Auch ein Baum wächst jedes Jahr. Er kann dann mehr Schatten spenden, mehr Platz für Tiere bieten und mehr Luft reinigen. Wenn er mit dem Wachsen aufhört, stirbt er. Sicher kann es Jahre geben, in denen er nicht so stark wächst, weil vielleicht die Umstände nicht passen. Aber es kann auch Jahre geben, in denen er einen Riesensprung nach oben macht – hin zur Sonne.

Ich habe in der Vergangenheit die Basis gelegt für 2023, und deshalb werde ich die Energie des Jahres nicht ungenutzt lassen. Auch wenn meine Angst grade sichtbar wird und mir alle möglichen Schock-Gedanken schickt.

Gewohnheiten entdecken und verändern. Grenzen sprengen.

Für mich bedeutet das, meine Tage zu erforschen.

  • Wann und warum mache ich was, welche Gedanken habe ich dabei, wie könnte ich was verändern.
  • Wie bringe ich Struktur in meinen Ablauf, um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen.
  • Welche Ziele habe ich bis wann festgelegt.
  • Welche Deadlines lege ich mir, damit der innere Antrieb hochfährt.

Ich kann gottseidank auf eine Struktur-light zurückgreifen, die sich letztes Jahr schon gezeigt hat. Diese werde ich noch genauer anpassen und planen. Dazu nutze ich übrigens den Januar als Unterstützung. Die Energie, die das Universum für mich als Unterstützung dabei hat, heißt Inspiration und Ideen. Die werde ich nutzen.

Sich selbst die Erlaubnis geben, sich zu verändern. Die Basis für Entwicklung.

Zahlen, Daten, Fakten.

Ich habe ein paar Zahlen als Messgröße aufgenommen, um am Ende des Jahres 2023 einen Vergleich zu haben. Das habe ich noch nie gemacht und ich finde es extrem spannend. Hier springt mein innerer Kontrolletti vor lauter Vorfreude herum wie Rumpelstilzchen.

Beispiel:

Es ist bereits 1 Starter-Seminar für BowTech Modul 1&2 in 2023 angesetzt und es gibt schon Anmeldungen dafür. Die Folgemodule sind ebenfalls fix. Aktuell haben 45 Personen aus der näheren Umgebung die Module gemacht. Das Ziel: Eine Person pro Familie sollte Bowtech kennen bzw. können.

Über die anderen Zahlen schreibe ich vielleicht im nächsten Jahresrückblick … Aktuell bin ich hier noch zu NEU 😅 Außerdem werde ich dann auch merken, ob meine Ziele Realität geworden sind und ich mein Motto anständig umgesetzt habe.

Tiefer in die eigene DNA und dann … die Grenzen sprengen!

Mit dem Resonanzprinzip die Vernunft austricksen und die Angst mit ins Boot holen. So werde ich es angehen, die Ränder meiner Komfortzone zu weiten, durchlässig zu machen und am Schluss zu sprengen.

Ich bin schon sehr gespannt, was sich alles zeigen wird. Was Körper, Geist und Seele dazu sagen, wenn der Abgrund sichtbar wird, den es zu überwinden gilt. Was mein Nervensystem mir wieder für Ärgernisse schickt, wenn die gewohnte Struktur wieder umgeworfen wird.

Aber nur, wer wagt, gewinnt. Zumindest an Erfahrung 🤣. Und ich will am Ende meines Lebens sagen können: Ich hab´s getan. Ich habe mich verändert und habe damit frischen Wind in viele Leben gebracht.

Auch wenn mir mein Motto grade noch Angstschweiß auf die Stirn treibt…

Fun Fact

Ich habe am 02.01.2023 aus einer Idee heraus ein Seminar zur Organetik angeboten. Es wurde quasi über Nacht ausgebucht.
Wenn ich so darüber nachdenke, schauts aus, als wäre das Universum auf meiner Seite. Das kann ja heiter werden mit diesem Motto 🙂

Die besten Ideen werden hier geboren … immer wieder.

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Übrigens: Du trägst dann auch zu meinen Zahlen bei 😅 Am Ende des Jahres wird sich herausstellen, ob meine Schreiberei für andere interessant ist.

Ach noch was…

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